proFonds ist der schweizerische Dachverband der gemeinnützigen Stiftungen und NPO aller Tätigkeits- und Finanzierungsformen.
Engagieren auch Sie sich für die Gemeinnützigkeit in der Schweiz und werden Sie Mitglied!
Vorteile einer Mitgliedschaft
Als Mitglied von proFonds sind Sie Teil einer starken Gemeinschaft von Stiftungen und NPO und profitieren von einer breiten Palette von Dienstleistungen.
Zum Wissens- und Erfahrungsaustausch veranstaltet proFonds den Schweizer Stiftungstag, verschiedene thematische Weiterbildungsangebote in der Deutsch- und Westschweiz und ist an zahlreichen Partneranlässen beteiligt.
proFonds vertritt die Interessen von gemeinnützigen Stiftungen und NPO, beobachtet die politischen Prozesse aufmerksam und setzt sich aktiv für günstige Rahmenbedingungen ein.
proFonds hält seine Mitglieder auf dem Laufenden und erleichtert die Stiftungs/NPO-Arbeit mit Merkblättern, Tipps und anderen nützlichen Informationen.
Neuigkeiten aus der Welt der Stiftungen und NPO
Die im Dezember 2024 eingereichte Motion verlangt, dass gemeinnützige Organisationen für politische Tätigkeiten, unabhängig davon, ob diese vom gemeinnützigen Zweck abgedeckt oder sogar gefordert ist, eine getrennte Abrechnung erstellen und hierfür die Steuerbefreiung (einschliesslich der Möglichkeit des Spendenabzugs) verlieren. Gleichzeitig sollen gemeinnützige Organisationen die z. B. innert vier Jahren mindestens zwei Mal Beiträge von mehr als CHF 50’000 an politische Kampagnen leisten, gar nicht steuerbefreit sein können. Zudem sollen alle gemeinnützigen Organisationen jährlich eine Steuererklärung einreichen müssen.
proFonds lehnt die Motion dezidiert ab und stellt sich namentlich auf den Standpunkt, dass der Zweck von gemeinnützigen Organisationen auch die Mitwirkung am politischen Diskurs erfordern kann, ja sogar bedingt. Der Bundesrat spricht sich ebenfalls zurecht gegen die Motion aus.
Der Nationalrat hat die Motion zur Vorberatung an die Kommission überwiesen. Diese richtete Fragen an die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV). Im Rahmen der Abklärungen fand ein Hearing mit Expertinnen und Experten statt. proFonds war Teil des Expertengremiums und legte dar, weshalb die Motion dem Gemeinnützigkeitssektor schaden würde und welche negativen Folgen sie hätte. Hier geht es zu unserer Stellungnahme.
Da die Steuerverwaltungen der Kantone die zehntausenden von neuen Steuererklärungen prüfen und bearbeiten müssten, haben wir auch bei der Konferenz der kantonalen Finanzdirektorinnen und Finanzdirektoren interveniert und unser Anliegen dargelegt.
Die Vorlage soll noch in diesem Jahr im Plenum des Nationalrats behandelt werden. Gemeinsam mit anderen Verbänden und betroffenen Organisationen setzt sich proFonds engagiert für die Ablehnung der Motion ein. Wir bleiben weiterhin mit Nachdruck an diesem Thema dran.