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Sport- und Kulturvereine sowie gemeinnützige Organisationen: Anhebung der Mindestumsatzgrenze für die Mehrwertsteuerpflicht

Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrats (WAK-N) hat im November 2020 einen Gesetzesvorentwurf in die Vernehmlassung geschickt. Dieser sieht vor, dass die Mindestumsatzgrenze für die Mehrwertsteuerpflicht von nicht gewinnstrebigen, ehrenamtlich geführten Sport- und Kulturvereinen sowie gemeinnützigen Institutionen von 150 000 auf 200 000 Franken angehoben wird. Damit soll ein Teil dieser Organisationen von der MWSt. entlastet werden.

proFonds unterstützt das Anliegen des Vorentwurf, denn die Mehrwertsteuer stellt einen erheblichen finanziellen und administrativen Aufwand dar, der Ressourcen bindet, die nicht für die Erfüllung des gemeinnützigen Zwecks genutzt werden können. Entsprechend ist es zu begrüssen, dass mit der angestrebten Anhebung der Umsatzgrenze die wichtige Arbeit erleichtert werden soll, die diese Organisationen für die Gesellschaft leisten.

proFonds schliesst sich jedoch dem in der WAK-N gestellten Minderheitenantrag an und beantragt die Anhebung der Umsatzgrenze auf CHF 300'000. So werden noch mehr gemeinnützige Organisationen sowie Sport- und Kulturvereine von der MWSt. entlastet.

Mehr zu unserer Argumentation finden Sie in der Vernehmlassung, die proFonds zugunsten des Vorentwurfs eingereicht hat.

 

» Vernehmlassung von proFonds

» Mehr Informationen zur parlamentarischen Initiative, auf der dieser Gesetzesvorentwurf basiert.

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