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Revision des Geldwäschereigesetzes: Botschaft veröffentlicht

Der Bundesrat hat am 26. Juni 2019 die Botschaft zur Änderung des Geldwäschereigesetzes (GwG) verabschiedet.

Der Entwurf weicht von der Vernehmlassungsvorlage ab. Einige der von proFonds im Rahmen der Vernehmlassung monierten Aspekte wurden im Entwurf angepasst, bedauerlicherweise nicht alle. So sieht die Vorlage eine Pflicht zur Eintragung ins Handelsregister für Vereine vor, die hauptsächlich Vermögenswerte für karitative, religiöse, kulturelle, erzieherische oder soziale Zwecke im Ausland sammeln oder verteilen. Die eintragungspflichtigen Vereine müssen auch ein Mitgliederverzeichnis führen und eine Person mit Wohnsitz in der Schweiz bezeichnen, die Zugriff auf das Mitgliederverzeichnis hat. Die betroffenen Vereine müssen die Vorgaben innert 18 Monaten nach Inkrafttreten der Änderungen umgesetzt haben.

Das Parlament wird sich voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2019 erstmals mit den Massnahmen befassen. Deren Inkrafttreten ist frühestens Anfang 2021 zu erwarten.

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